Lindy Hop (Jitterbug) entstand aus einer Mischung verschiedener Tänze, dem Charleston, dem Break-A-Way, sowie dem Texas Tommy und wurde Ende der 20er Jahre berühmt. Er ist der bekannteste Swingtanz und der Vorläufer von Jive, Boogie Woogie und Rock´n´Roll. Anfangs nur von den schwarzen getanzt, revolutionierte er den von Weißen dominierten Gesellschaftstanz in den USA. Lindy Hop wurde in den 30er und 40er Jahre sehr populär und wird auf Swingmusik der späten 20er bis 50er Jahre getanzt und zum heutigen Neo-Swing und Jazz.   

Den Höhepunkt erreichte Lindy Ende der 30er Jahre, mit dem Aufblühen der berühmten Big Bands wie z.B. Duke Ellington, Cab Calloway, Benny Goodman, Glenn Miller, Count Basie, Chick Webb etc. 

Seit den 90er erfreut sich Lindyhop wieder allergrößter Beliebtheit. Ganz grob kann man zwei  Stilrichtungen unterschieden, den sog. Hollywoodstyle, der sich in Hollywood bzw. an der Westküste der USA "etablierte" und in den Hollywoodfilmen getanzt wurde, sowie den sog. Savoystyle, der vornehmlich im Savoy Ballroom, in New York bzw. an der Ostküste getanzt wurde.  

Charakteristik: 

Break-Aways, viele 8-count Elemente, Musikimprovisation "Savoy Stil" ist wild, energetisch mit vielen Kicks, Charlestonelementen, und Akros wird mehr zu mittelschneller bis schneller Musik getanzt, in leicht gebeugter Haltung "Hollywood Stil" ist weicher, groovig, cool, raffiniert, wird eher zu langsamer bis mittelschneller Musik getanzt. 

Trainer:  

Bernd und Ulrike tanzen und unterrichten beide Tanzstile, vornehmlich aber Hollywood-Style.